MachDeineZukunft 2020-Finale im Livestream!

Vielen Dank für die wunderbare und gelungene Online-Veranstaltung!

Vielen Dank an allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für Ihre aktive Teilnahme und den vielen tollen Beiträgen zum diesjährigen Thema „Klimaschutz!“. Wir hoffen, Ihr hattet genau so viel Spaß und freuen uns darauf, Euch bei der nächsten Veranstaltung wieder zu sehen.

Die Pressemitteilung zur Veranstaltung findet Ihr hier.

Die Gewinner

1. Platz

Wildwuchs Garten

Das Projekt hat damit begonnen, dass ich mich immer mehr mit Themen wie Klimaschutz und Stadtgestaltung beschäftigte und anfing, in der Stadt Blumensamen zu verteilen, kleine Bäume und Sträucher zu pflanzen und selbstgemachte Samenbomben zu verschenken, um meiner Angst um den Planeten etwas Aktives entgegenzusetzen. Leider sind diese Versuche in den ersten zwei Jahren nicht geglückt, weil immer wieder gemäht und von Passant*innen und Ordnungsamt (unabsichtlich) zerstört wurde. Also habe ich 2019 beim Gartenamt nach einem ungenutzten Grundstück zum Gärtnern gefragt. Dieses war der Projektidee aufgeschlossen und hat mir ein 2210 m² großes, zugewuchertes Grundstück überlassen. Sie meinten, es wäre nötig, viel zu beschneiden, für Ordnung zu sorgen. Ich habe aber Gefallen an der wilden Natur dort gefunden und das Ganze "WildwuchsGemeinschaftsgarten“ genannt. Mein Ziel: den Müll, der sich dort angesammelt hat, zu entsorgen, permakulturell zu gärtnern (Brennnesseln, Disteln und Co. dürfen größtenteils bleiben), Insekten anzulocken und an die große, laute Straße dort Hochbeete zu stellen mit essbaren Kräutern, Gemüse und Blumen. Ein paar weitere Leute konnte ich schon dafür begeistern, aus meiner Familie, Jugendliche von Fridays for Future, die Initiative elysion aus Gotha und andere Interessierte. Es gab schon zahlreiche Müllsammelaktionen und Bepflanzung von selbstgebauten Hochbeeten, Bau von Vogelkästen und Sitzbänken und ein kleines Gartenfest. Leider fehlt es oft an helfenden Händen und es kommt vor, dass wir bei einer Aktion nur zu zweit dastehen... Das Fleckchen Grün gehört der Stadt, d.h. falls dort gebaut werden soll, bin ich dafür verantwortlich, alle Hochbeete abzutransportieren. Bisher dürfen wir aber ungestört gärtnern (zur Zeit allerdings nicht gemeinschaftlich, um das Infektionsrisiko des Corona-Virus einzudämmen).

Für das Projekt ist noch einiges geplant: weitere Hochbeete und hoffentlich auch Ernten, die Beteiligung von mehr Menschen, gemeinsame Aktionen mit elysion und dem BUND und gerne auch eine Art kleinen Pfad in der Mitte des „Wildwuchs-Biotops“, um Menschen für Natur und Umweltschutz zu begeistern.

2. Platz

Generation Weimar – grüne Oase Weimar West

Wir sind 5 Jugendliche im Alter von 15 – 17 Jahren aus Weimar und nachhaltige Projekte sind unser Ziel. Im Rahmen unseres Projektes haben wir Hochbeete, Insektenhotels und eine Sommerküche gebaut. Die Idee ist, es als Nachbarschaftsaktion zu bewerben, sodass die Bewohner*innen beim Gießen sich beteiligen können, hierfür haben wir auch schon Flyer bei den anliegenden Häusern verteilt. Wir dachten ebenfalls es wäre eine gute Idee unser eigenes Gemüse, Obst und unsere eigenen Kräuter anzubauen. Somit müssen wir weniger in den Kaufhallen einkaufen. Das bedeutet auch, dass unser Gemüse definitiv regional ist und somit keinen Weg hinter sich hat, mit dem ein gewisser Co2-Ausstoß verbunden war. Ebenso sind wir dabei, eine Sommerküche zu bauen. Hierbei haben wir ein paar Baustoffe recycelt. Wir haben vor, den Kühlschrank in der Sommerküche mit Solarenergie zu betreiben - die produzierte Energie soll in einer Batterie eingespeichert werden, sodass auch bei bewölktem Wetter der Kühlschrank betrieben werden kann.

3. Platz

Gieß‘ Deinen Stammbaum

Die warmen und trockenen Sommer sind ein großes Problem für unsere Stadtbäume. Die dringend benötigte Oberfläche ist meistens zugepflastert oder verschlossen, so bekommen ihre Wurzeln nicht genug Wasser. Sie brauchen unsere Hilfe: sie brauchen Wasser!

Ein Baum braucht ca. 60 bis 100 Liter Wasser jeden Tag. Dafür bindet er täglich ca. 10 kg CO2, produziert ca. 10 kg Sauerstoff und bindet Feinstaub. Außerdem sind Bäume die Lebensgrundlage für viele Lebewesen, sie kühlen unsere Städte und sehen toll aus! ... Viele gute Gründe! Finde deinen Grund und mach mit!

Wir wollen mit dieser Aktion den Stadt- und Straßenbäumen helfen und mit unserem Plakat ALLE motivieren: Mach mit und gib dem Baum vor deinem Haus / vor deiner Schule / vor deiner Arbeit regelmäßig Wasser. Das ist ganz einfach und du kannst sofort loslegen!

Du hast Lust, mehr zu tun? Super, denn in ganz Weimar und allen Ortsteilen dürfen die Baumscheiben bepflanzt werden. Du musst niemanden fragen und kannst deiner Phantasie freien Lauf lassen: pflanze einen kleinen Urwald oder eine Bienenweide oder, oder, oder ... und pflege diese.


Kategorie: Schule

Gesamtprojekt Klimaschutz und Nachhaltigkeit - Regenerative Energien und Demokratie praktisch gelebt und erlebt 

In unserer Schule sagt bereits das Schulkonzept etwas zur Nachhaltigkeit des Umweltgedankens und zur Einbindung der Thematik Umwelt – Klimaschutz – Regenerative Energien und das bewusste Umgehen mit den Ressourcen unserer Erde aus.

Sowohl im Unterricht als auch in schulischen Projekten, wie auch im projektorientierten Arbeiten und Lernen am anderen Ort sind diese Themen fest eingebunden und Bestandteil der Unterrichtsarbeit, sowohl klassenstufen- als auch fachübergreifend. Wir arbeiten im Nachmittagsbereich intensiv mit drei Arbeitsgemeinschaften, von den „Energiesparfüchsen“ bis zu den Physik-Kids. Beteiligungen an Wettbewerben sind uns genauso wichtig wie die Erzeugung von Nachhaltigkeit nicht nur bei den Schülern, sondern in den Familien, im Wohngebiet und über alle Klassen unserer Schule hinweg. Dabei ist die Primärstufe von Klasse 1-4 ebenso eingebunden wie die Klasse 5-10 unserer Gemeinschaftsschule. Eines unserer Projekte, die im Bereich Energiesparen, Klimaschutz und regenerative Energien im Einsatz praktisch erlebt und als Unterrichtsmittel eingesetzt werden, ist die Planung, der Bau von praktischen Beispielen, die Umsetzung und Einbindung in den Unterrichtsalltag, des Gedankens der Nutzung der Solarenergie in seinen vielfältigen Anwendungen. Hier sind mehrere Aktionen über mehrere Jahre geplant und umgesetzt worden. Zum Einen der Bau eines vollständig selbstfahrenden Solarautos – SOLARCAR –, die Ausrichtung eines Wettbewerbs zum Bau kleiner Solarfahrzeuge, die getestet und im Unterricht genutzt werden, Bau und Entwurf einer HO-Modellbahnplatte, die mit Solarstrom (Große Solaranlage) betrieben wird und in Kooperation mit der Primärstufe unserer Schule erstellt wurde und der Bau von Funktionsmodellen zur Nutzung von Windkraft, Photovoltaik und Solarthermie. Wir arbeiten mit 10-15 Schülern innerhalb der Projekte und diese werden themengerecht in unserem Unterrichtskonzept zur Bildung, Information, Aufklärung und vor allem beim experimentellen-projektartigen Arbeiten eingesetzt, in den Naturwissenschaften, aber auch im Bereich Gesellschaftswissenschaften.  

1. Platz

Die Schülerinnen und Schüler des Energiesparteams der Gemeinschaftsschule am Roten Berg erhielten den 1. Platz in der Kategorie Schule für ihr besonderes Engagement zum Thema "Klimaschutz".

Finalisten 2020

Nach langen Beratungen unserer Jury wurden die Finalisten bekannt gegeben, die um eine Chance auf den Thüringer Jugendpreis Nachhaltigkeit konkurrieren werden. Einen Einblick in die einzelnen Projekte könnt ihr durch Anklicken des Bildes erhalten!

Vergesst nicht, euch am 9. Dezember in unseren YouTube-Livestream einzuschalten, um herauszufinden, wer der diesjährige Gewinner von MachDeineZukunft sein wird!

DIY Elektrofahrzeug

Vorstellung des praktischen Teils unseres PPA "Ist Elektromobilität wirklich zukunftssicher" mit Schwerpunkt auf der Produktion und Vorstellung des hergestellten Elektrofahrzeugs.

Der Anreuz für dieses Projekt ist die Mobilität der Zukunft! Im Rahmen dieses Projektes wird die Effizienz der einzelnen Antriebe, die in diesem Heimwerkerfahrzeug der Zukunft umgesetzt werden, untersucht.

Fällt ein Baum, fällt ein Traum

Wir nehmen mit einer Gruppe von sechs Schülern aus dem Schulsanitätsdienst des Leibniz-Gymnasiums Leinefelde an diesem Wettbewerb teil. Ziel dessen ist die Verringerung der weltweiten Waldvernichtung und das Schaffen und Erhalten der Lebensräume für Flora und Fauna. Es werden immer mehr Wälder abgeholzt und zerstört, es ist wichtig deshalb auch immer wieder viele neue Bäume zu pflanzen, um den Lebensraum für andere Lebewesen zu erhalten.

Damit wollen wir zeigen, dass jeder etwas dazu beitragen kann, indem er einfach einen Baum pflanzt. Im Zeitraum der Sommerferien wurden die Vorbereitungen für unser Projekt getroffen, um dieses zeitnah in die Tat umsetzen zu können. Über Online-Meetings entwarfen wir die Projektbeschreibung und planten die Finanzierungen. Nach vor den Herbstferien wurde auf dem Schulgelände ein Ahornbaum gepflanzt.  Dies soll ein erstes Zeichen sein, was wir in den kommenden Jahren noch in unserem Landkreis pflanzen und erreichen wollen. In den kommenden Jahren möchten wir das Projekt beim Schulamt vorstellen, um alle Schulen etwas grüner zu machen, da immer mehr Bäume abgeholzt werden oder durch die zunehmenden Naturkatastrophen zerstört werden. Es gibt viele Stellen, wo mehr Bäume gepflanzt werden könnten. Es sind also noch viele Bäume und Setzlinge in Planung, aber finanziell zum aktuellen Zeitpunkt nicht umsetzbar, da wir erst Förderungen haben müssen. Die Jugendlichen vertreten dabei folgenden Standpunkt: „Mit unserer Aktion wollen wir auch Gleichaltrige dazu motivieren und aufrufen selbst aktiv zu werden. Jeder kann helfen, unsere Umwelt zu schützen und den Klimawandel aufzuhalten bzw. zu verlangsamen. Denn aus einem gepflanzten Baum können viele werden. Und jeder Einzelne bringt uns ein Stück voran, auf dem Weg, unsere Welt besser zu machen.

Müll trennen, Leben retten

Ist es nicht eigentlich kinderleicht, unsere Umwelt zu schützen? Wir wollen in Videos zeigen, wie man Müll trennt, da dies viele Menschen gar nicht wissen.

Denn wenn wir Müll sehen, dann sollten wir ihn aufheben. Unser Ziel ist es gemeinsam Müll sammeln zu gehen und Mülltrennung zu erklären, um so einen wesentlichen Beitrag zu Erhaltung der Natur zu leisten. Denn bereits kleine Dinge können große Wirkung zeigen.  Wir wollen weitere Videos produzieren, um daraus ein Schulprojekt zu entwickeln.

Außerdem haben wir untersucht, wie viel eine mehrköpfige Familie in einer Woche an Müll produziert hat. Wir haben uns mit den Zahlen beschäftigt, wie viel durchschnittlich jeder Haushalt verbraucht.

Gieß‘ Deinen Stammbaum

Die warmen und trockenen Sommer sind ein großes Problem für unsere Stadtbäume. Die dringend benötigte Oberfläche ist meistens zugepflastert oder verschlossen, so bekommen ihre Wurzeln nicht genug Wasser. Sie brauchen unsere Hilfe: sie brauchen Wasser!

Ein Baum braucht ca. 60 bis 100 Liter Wasser jeden Tag. Dafür bindet er täglich ca. 10 kg CO2, produziert ca. 10 kg Sauerstoff und bindet Feinstaub. Außerdem sind Bäume die Lebensgrundlage für viele Lebewesen, sie kühlen unsere Städte und sehen toll aus! ... Viele gute Gründe! Finde deinen Grund und mach mit!

Wir wollen mit dieser Aktion den Stadt- und Straßenbäumen helfen und mit unserem Plakat ALLE motivieren: Mach mit und gib dem Baum vor deinem Haus / vor deiner Schule / vor deiner Arbeit regelmäßig Wasser. Das ist ganz einfach und du kannst sofort loslegen!

Du hast Lust, mehr zu tun? Super, denn in ganz Weimar und allen Ortsteilen dürfen die Baumscheiben bepflanzt werden. Du musst niemanden fragen und kannst deiner Phantasie freien Lauf lassen: pflanze einen kleinen Urwald oder eine Bienenweide oder, oder, oder ... und pflege diese.

Holz - ein nachwachsender Rohstoff im Trend

In unserer Seminarfacharbeit haben wir uns intensiv mit dem Rohstoff Holz und seinem Potenzial für den Klimaschutz auseinandergesetzt. Zudem errichteten wir ein Modellhaus, welches einerseits in Fachwerk-, andererseits in der modernen Holzrahmenbauweise gebaut ist. Dieses liefert die Vorlage für ein echtes Informationshäuschen, welches die Bevölkerung über das nachhaltige Bauen mit Holz aufklären soll.

 

Generation Weimar – grüne Oase Weimar West

Wir sind 5 Jugendliche im Alter von 15 – 17 Jahren aus Weimar und nachhaltige Projekte sind unser Ziel. Im Rahmen unseres Projektes haben wir Hochbeete, Insektenhotels und eine Sommerküche gebaut. Die Idee ist, es als Nachbarschaftsaktion zu bewerben, sodass die Bewohner*innen beim Gießen sich beteiligen können, hierfür haben wir auch schon Flyer bei den anliegenden Häusern verteilt. Wir dachten ebenfalls es wäre eine gute Idee unser eigenes Gemüse, Obst und unsere eigenen Kräuter anzubauen. Somit müssen wir weniger in den Kaufhallen einkaufen. Das bedeutet auch, dass unser Gemüse definitiv regional ist und somit keinen Weg hinter sich hat, mit dem ein gewisser Co2-Ausstoß verbunden war. Ebenso sind wir dabei, eine Sommerküche zu bauen. Hierbei haben wir ein paar Baustoffe recycelt. Wir haben vor, den Kühlschrank in der Sommerküche mit Solarenergie zu betreiben - die produzierte Energie soll in einer Batterie eingespeichert werden, sodass auch bei bewölktem Wetter der Kühlschrank betrieben werden kann.

Solar, na klar!

Bei unserem Projekt haben wir ein Solarhäuschen für das Schwungfabrik-Gelände gebaut und uns mit nachhaltiger Stromgewinnung am Beispiel von Solarenergie beschäftigt. Wir sind eine Gruppe von 6 Jugendlichen und wurden von Jakob Altmann und Ferdinand Hacke unterstützt. Innerhalb einer Woche haben wir ein Häuschen aus Holz gebaut, auf dessen Dach sich ein Solarpanel befindet. Im Häuschen ist eine USB-Ladestation, die über dieses Solarpanel Strom bekommt. Ebenso befindet sich dort eine Anzeige, wo jederzeit ablesbar ist, wie viel Energie gerade durch die Sonne gewonnen wird. Außerdem haben wir uns natürlich mit den Grundlagen von Elektrik und Strom sowie der nachhaltigen Stromgewinnung beschäftigt. Das kleine Solarhäuschen kann ein Anfang für mehr Projekte mit nachhaltiger Stromversorgung in Weimar sein.

Wildwuchs Garten

Das Projekt hat damit begonnen, dass ich mich immer mehr mit Themen wie Klimaschutz und Stadtgestaltung beschäftigte und anfing, in der Stadt Blumensamen zu verteilen, kleine Bäume und Sträucher zu pflanzen und selbstgemachte Samenbomben zu verschenken, um meiner Angst um den Planeten etwas Aktives entgegenzusetzen. Leider sind diese Versuche in den ersten zwei Jahren nicht geglückt, weil immer wieder gemäht und von Passant*innen und Ordnungsamt (unabsichtlich) zerstört wurde. Also habe ich 2019 beim Gartenamt nach einem ungenutzten Grundstück zum Gärtnern gefragt. Dieses war der Projektidee aufgeschlossen und hat mir ein 2210 m² großes, zugewuchertes Grundstück überlassen. Sie meinten, es wäre nötig, viel zu beschneiden, für Ordnung zu sorgen. Ich habe aber Gefallen an der wilden Natur dort gefunden und das Ganze "WildwuchsGemeinschaftsgarten“ genannt. Mein Ziel: den Müll, der sich dort angesammelt hat, zu entsorgen, permakulturell zu gärtnern (Brennnesseln, Disteln und Co. dürfen größtenteils bleiben), Insekten anzulocken und an die große, laute Straße dort Hochbeete zu stellen mit essbaren Kräutern, Gemüse und Blumen. Ein paar weitere Leute konnte ich schon dafür begeistern, aus meiner Familie, Jugendliche von Fridays for Future, die Initiative elysion aus Gotha und andere Interessierte. Es gab schon zahlreiche Müllsammelaktionen und Bepflanzung von selbstgebauten Hochbeeten, Bau von Vogelkästen und Sitzbänken und ein kleines Gartenfest. Leider fehlt es oft an helfenden Händen und es kommt vor, dass wir bei einer Aktion nur zu zweit dastehen... Das Fleckchen Grün gehört der Stadt, d.h. falls dort gebaut werden soll, bin ich dafür verantwortlich, alle Hochbeete abzutransportieren. Bisher dürfen wir aber ungestört gärtnern (zur Zeit allerdings nicht gemeinschaftlich, um das Infektionsrisiko des Corona-Virus einzudämmen).

Für das Projekt ist noch einiges geplant: weitere Hochbeete und hoffentlich auch Ernten, die Beteiligung von mehr Menschen, gemeinsame Aktionen mit elysion und dem BUND und gerne auch eine Art kleinen Pfad in der Mitte des „Wildwuchs-Biotops“, um Menschen für Natur und Umweltschutz zu begeistern.

Don’t „Bee“ stupid!

Im Rahmen unseres Azubiprojektes haben wir uns insbesondere für den Einsatz der Bienenwelt engagiert. Über die Erstellung eines informativen Skriptes bzgl. Bienen, Konzepterstellungen, die wir im Unternehmen u.A. für den Klimaschutz einführen wollen, den Anbau eigener Bienenvölker, bis hin zur Erstellung eines Flyers + Videos ist alles dabei!

Unser Ziel ist es, den Klimaschutz, auch speziell für die Gäste der Viba Nougat-Welt, präsenter zu machen. Mithilfe dieses Bienenprojektes werden sowohl einige theoretische Grundlagen dargelegt als auch Ideen zur Umsetzung für den Unternehmensalltag entwickelt. Die Bienenstöcke auf dem Gelände des Unternehmens wurden bereits aufgestellt und sind auch Teil dieser Arbeit. Das „Grüne Klassenzimmer“ hingegen beinhaltet einige neu entwickelte Konzepte, die das Thema „Bienen“ in die touristischen Angebote der Viba sweets GmbH integriert.

Gesamtprojekt Klimaschutz und Nachhaltigkeit - Regenerative Energien und Demokratie praktisch gelebt und erlebt 

In unserer Schule sagt bereits das Schulkonzept etwas zur Nachhaltigkeit des Umweltgedankens und zur Einbindung der Thematik Umwelt – Klimaschutz – Regenerative Energien und das bewusste Umgehen mit den Ressourcen unserer Erde aus.

Sowohl im Unterricht als auch in schulischen Projekten, wie auch im projektorientierten Arbeiten und Lernen am anderen Ort sind diese Themen fest eingebunden und Bestandteil der Unterrichtsarbeit, sowohl klassenstufen- als auch fachübergreifend. Wir arbeiten im Nachmittagsbereich intensiv mit drei Arbeitsgemeinschaften, von den „Energiesparfüchsen“ bis zu den Physik-Kids. Beteiligungen an Wettbewerben sind uns genauso wichtig wie die Erzeugung von Nachhaltigkeit nicht nur bei den Schülern, sondern in den Familien, im Wohngebiet und über alle Klassen unserer Schule hinweg. Dabei ist die Primärstufe von Klasse 1-4 ebenso eingebunden wie die Klasse 5-10 unserer Gemeinschaftsschule. Eines unserer Projekte, die im Bereich Energiesparen, Klimaschutz und regenerative Energien im Einsatz praktisch erlebt und als Unterrichtsmittel eingesetzt werden, ist die Planung, der Bau von praktischen Beispielen, die Umsetzung und Einbindung in den Unterrichtsalltag, des Gedankens der Nutzung der Solarenergie in seinen vielfältigen Anwendungen. Hier sind mehrere Aktionen über mehrere Jahre geplant und umgesetzt worden. Zum Einen der Bau eines vollständig selbstfahrenden Solarautos – SOLARCAR –, die Ausrichtung eines Wettbewerbs zum Bau kleiner Solarfahrzeuge, die getestet und im Unterricht genutzt werden, Bau und Entwurf einer HO-Modellbahnplatte, die mit Solarstrom (Große Solaranlage) betrieben wird und in Kooperation mit der Primärstufe unserer Schule erstellt wurde und der Bau von Funktionsmodellen zur Nutzung von Windkraft, Photovoltaik und Solarthermie. Wir arbeiten mit 10-15 Schülern innerhalb der Projekte und diese werden themengerecht in unserem Unterrichtskonzept zur Bildung, Information, Aufklärung und vor allem beim experimentellen-projektartigen Arbeiten eingesetzt, in den Naturwissenschaften, aber auch im Bereich Gesellschaftswissenschaften.  

Beetvarianten für einen kleinen nachhaltigen Schulgarten

Die Klimakrise ist bereits in unserem heimischen Wald durch abgestorbene Bäume, kleine Waldbrände oder der Borkenkäferplage nachzuvollziehen. Deswegen haben wir, die Klasse 9a der Regelschule „Auf der Schönen Aussicht“ Stadtroda, einen kleinen nachhaltigen Garten auf unserem Schulhof gestaltet. Jedes einzelne Klassenmitglied hat seinen Beitrag bei der Planung und Umsetzung unseres Schulgartens geleistet. Dieser sollte sehr platzsparend, aber ertragreich sein, um unsere Schulküche mit selbst angebauten Produkten zu ergänzen. Dafür wurde das klassische horizontale Gartenbeet durch einen selbst gebauten vertikalen Wandgarten, ein Hochbeet mit intrigiertem Gewächshaus und aus der Permakultur bekannten Hügelbeet zusammengestellt und ergänzt. Für den Bau der Beete wurden alte Gegenstände wie Holzreste oder Tetrapacks recycelt. Um das nachhaltige Gärtnern weiter umzusetzen, legten wir einen Kompost an. Zudem werden die Nützlinge durch einen Steinhaufen, Totholzhaufen und zukünftig durch eine Blumenwiese gefördert. Der Anbau einer Vielzahl einheimischer Gemüsepflanzen soll dazu beitragen, die Artenvielfalt auf unserem Schulgelände zu fördern. Durch das Verwenden unserer selbstangebauten Produkte in der Schulküche und das Umsetzen von nachhaltigen Gärtnern können wir unseren CO2-Fußabdruck reduzieren.

Unser nachhaltiger Schulhof – wir packen selbst an (geplante Projektwoche)

Wir, die SchülerInnen des Schülerrates des staatlichen Gymnasiums „Leuchtenburg“ bewerben uns mit unserer Projektwoche mit dem Thema „Unser nachhaltiger Schulhof – wir packen es selbst an!“. Der Schülerrat beschloss, eine Umfrage in allen Klassen durchzuführen - um herauszufinden, was die SchülerInnen sich wünschen. Durch die gesammelten Ideen wurde schnell klar, dass der Schulhof der zentrale Punkt bei der Projektwoche werden soll. Die SchülerInnen sollen mithilfe von LehrerInnen, aber auch Eltern oder externen HelferInnen (z.B. Bau von Bänken) den Schulhof verschönern. Sie sollen es aber auch selbst tun und selbst Vogelhäuser oder Bänke bauen.

Ideen:

  • Erneuerung der Waldschänke
  • Bau von Insektenhotels
  • Anlegen von neuen Beeten
  • Bau und Platzierung von neuen Bänken in Form von Beeten
  • Erneuerung der Fassade mit klimaneutraler Farbe
  • Platzierung von Fussballtoren
  • Platzierung von neuen Basketballkörben
  • Erneuerung des grünen Klassenzimmers
  • Einrichtung einer Handy-Sammelstelle um Spenden für NABU zu sammeln
  • Installation eines Verschenkregals
  • Über uns

    Über uns

    Die MachDeineZukunft Challenge ist ein Wettbewerb, der Jugendliche und junge Erwachsene dazu aufruft, sich aktiv mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinander zu setzen.

    Im Zuge dessen wird der Jugendpreis Nachhaltigkeit und Preisgelder in Höhe von insgesamt 5.000 Euro vom Thüringer Nachhaltigkeitsbeirat verliehen.

    2020 wurde die MachDeineZukunft Challenge bereits zum vierten Mal ausgerufen und suchte in diesem Jahr Projekte zum Thema Klimaschutz!

    Wir haben zahl- sowie ideenreiche Bewerbungen bekommen, was uns sehr freut. Die Jury hat davon 8 kreative Klima-Projekte von Jugendgruppen sowie von 4 Schulen ausgewählt. 

    Das Finale 2020 fand schließlich am 9. Dezember live auf YouTube statt. Dabei wurde das Siegerprojekt der Schulen direkt von der Jury gekürt. Der Gewinner unter den 8 Teams wurde in einem spanneden Voting durch die Teams untereinander und der Jury live ermittelt. Alles zu den Projekten, den Siegern und die Preisverleihung gibt es weiter unten auf dieser Seite.

  • Nachhaltigkeitsbeirat Thüringen

    Nachhaltigkeitsbeirat Thüringen

    Der Beirat zur Nachhaltigen Entwicklung in Thüringen wird durch den Ministerpräsidenten des Freistaats Thüringen berufen. Sein Auftrag ist es, die Thüringer Landesregierung hinsichtlich einer ökologisch,
    ökonomisch und sozial ausgewogenen Politik zu beraten.

    Eine wichtige Aufgabe der 15 Beiräte ist es, an der Fortschreibung der Thüringer Nachhaltigkeitsstrategie und an deren Evaluierung mitzuwirken. Dafür sucht der Beirat den intensiven Austausch mit staatlichen und nicht-staatlichen Akteuren. Der Nachhaltigkeitsbeirat führt auch eigene Projekte durch.

Jury

Die eingereichten Projekte werden von einer Jury sorgfältig bewertet und gemeinsam mit der Schirmherrin Anja Siegesmund, Thüringer Ministerin für Umwelt, Energie und Naturschutz, ausgezeichnet. Die Jury besteht aus Mitgliedern des Nachhaltigkeitsbeirats und ehemaligen Preisträgern der MachDeineZukunft-Challenge. Der Nachhaltigkeitsbeirat stellt in diesem Jahr die drei Jurorinnen Jana Liebe, Katja Imhof und Beate Seidel.

Jana Liebe

Sie beschäftigt sich seit 20 Jahren mit Nachhaltigkeit und vor allem mit der Umsetzung der umweltfreundlichen Energieversorgung. Seit 2015 ist sie berufenes Mitglied im Beirat für Nachhaltige Entwicklung in Thüringen.

Beate Seidel

Sie ist Chefdramaturgin am Deutschen Nationaltheater Weimar. In ihrer Arbeit geht es um eine spezielle Form von Nachhaltigkeit. Denn Nachhaltigkeit in der Kunst bedeutet die Schaffung einprägsamer emotionaler und geistiger Erlebnisse. Dafür soll das DNT und die Staatskapelle Weimar stehen. Seit Juni 2020 ist sie Mitglied des Beirats für nachhaltige Entwicklung in Thüringen.

Katja Imhof

Sie ist Jugendbeauftragte und wurde 2012 in den Beirat für Nachhaltige Entwicklung in Thüringen berufen. Sie tritt mit Jugendlichen in den Dialog, um auch ihre Ideen in die Entwicklungsprozesse einzubinden.

Steffen Wilhelm

Schotte Erfurt, Sieger 2019

Sabrina Hopf

Teilnehmerin bei MachDeineZukunft '18 & '19.

Sabrina absolvierte Ihren Bachelor in Umwelttechnik und Entwicklung an der Ernst-Abbe-Hochschule in Jena. Seit diesem Semester studiert Sie im Master Sustainable Resource Management an der Technischen Universität in München.

Eileen Willomeit

Teilnehmerin bei MachDeineZukunft '18 & '19.

Studierte Umwelttechnik und Entwicklung an der Ernst-Abbe-Hochschule in Jena und befindet sich derzeit im 3. Semester ihres Masterstudiengangs Erneuerbare Energien Management an der Fachhochschule Erfurt.

 

Anja Siegesmund

Schirmherrin des Thüringer Jugendpreis Nachhaltigkeit ist Anja Siegesmund, Thüringer Ministerin für Umwelt, Energie und Naturschutz.

  1. Die FridaysForFuture Bewegung zeigt ganz deutlich: Gerade bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen wächst das Bewusstsein für mehr Umweltschutz und sorgsamen Umgang mit Ressourcen. Hier will der Jugendpreis Nachhaltigkeit anknüpfen. Wer hier mitmacht, will etwas verändern. Der Preis bietet die Bühne für mutige Ideen zur Frage, wie wir künftig leben wollen.

Anja Siegesmund, Thüringer Ministerin für Umwelt, Energie und Naturschutz

Aufruf der Ministerin zu MachDeineZukunft 2020

  • Der Klimawandel

    Der Klimawandel

    Der Klimawandel bezeichnet die Veränderung des Klimas über einen gewissen Zeitraum hinweg. Das Klima hat sich im Verlauf der Erdentwicklung schon immer gewandelt, aber die aktuellen Wandlungen sind überwiegend auf menschliches Handeln zurückzuführen.

    Für den hohen Energieverbrauch von Fabriken, Autos, Flugzeugen, Häusern und Städten wird Strom aus Kohle gewonnen oder Erdöl und Erdgas verbrannt. Dadurch entsteht das Treibhausgas Kohlendioxid, das in die Atmosphäre freigesetzt wird.

    Mit dem Ausstoß von Treibhausgasen, dem Verbrauch von natürlichen Ressourcen, durch beispielsweise die Abholzung von Wäldern und den Ausbau der Massentierhaltung, verändert sich das Klima besonders schnell und stark. Damit sind viele Probleme, wie der Anstieg des Meeresspiegels, verbunden.

     

    Klimawandel in Thüringen

    In Thüringen ist in Zukunft mit einer flächendeckenden Erwärmung zu rechnen. Bis 2040 könnten die Temperaturen von durchschnittlich 7,4 Grad Celsius auf 8,3 Grad Celsius, mittel- bis langfristig auf bis zu 10 Grad Celsius ansteigen. Laut Prognosen werden die Niederschlagsmengen im Sommer zurückgehen und im Winter flächendeckend zunehmen.

    Zu den Folgen und Maßnahmen zur Anpassung des Klimawandels in Thüringen hat das Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz eine Broschüre und eine Integrierte Energie- und Klimaschutzstrategie veröffentlicht.

  • Die Folgen des Klimawandels

    Die Folgen des Klimawandels

    Der Klimawandel betrifft die ganze Welt mit direkten und indirekten Auswirkungen.
    Klicke auf die Bilder, um mehr über die Auswirkungen zu erfahren:

     

    Eisschmelze

    Eisschmelze

    Die Eisschmelze sorgt für einen Meeresspiegelanstieg inklusive Überflutungen und Erosionen. In den letzten 100 Jahren ist der Meeresspiegel um 19 Zentimeter angestiegen. Dieser Anstieg liegt unter anderem an schmelzenden Gebirgsgletschern. 

    Der Weltklimarat (IPCC) hat 2019 in einem Report aufgezeigt, dass die menschengemachte Erderwärmung die Meere und Eismassen unserer Erde massiv schädigt. Besonders die Eisschmelze in der Antarktis könnte den Anstieg des Meeresspiegels massiv beschleunigen. Diese Gefahr kann nur eingedämmt werden, wenn die Menschen ihre Treibhausgase stark reduzieren, die Ökosysteme schützen und sparsamer mit den natürlichen Ressourcen umgehen.

    Quellen:

    Eisschmelze

    Die Eisschmelze sorgt für einen Meeresspiegelanstieg inklusive Überflutungen und Erosionen...

    Gewitter

    Wetterextreme

    Der Klimawandel bedingt extreme Wetterereignisse wie starke Regenfälle, Hitzewellen, Waldbrände und Dürren. Schon seit den 1990er Jahren verzeichnen Forscher einen deutlichen Anstieg der Temperaturen. Dieser Anstieg ist auf Treibhausgas-Emissionen zurückzuführen.

    Im Laufe des Klimawandels verändert sich auch die Weise, wie sich Wettersysteme entwickeln. Hitzewellen werden stärker und häufiger, wodurch mehr Wasser verdunstet. Dadurch sind starke Regenfälle zu erwarten.

    Quellen:

    Wetterextreme

    Der Klimawandel bedingt extreme Wetterereignisse wie starke Regenfälle, Hitzewellen, Waldbrände und Dürren...

    Bedrohung der Pflanzen- & Tierwelt

    Durch veränderte Bedingungen werden Lebensräume zerstört, Pflanzen- und Tierarten sterben aus, weil deren Bestehen unter den neuen Klimabedingungen nicht möglich ist. Allein durch die Folgen des Klimawandels rechnen Experten mit einem Velust von 30 Prozent der wildlebenden Pflanzen und Tierarten. Das Aussterberisiko beschleunigt sich, je stärker die Temperaturen steigen. 

    Quellen:

    Bedrohung der Pflanzen- & Tierwelt

    Durch veränderte Bedingungen werden Lebensräume zerstört...

     

    Zu den Folgen und Maßnahmen zur Anpassung des Klimawandels in Thüringen hat das Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz eine Broschüre und eine Integrierte Energie- und Klimaschutzstrategie veröffentlicht.

  • Was können wir tun?

    Was können wir tun?

    Jeder Einzelne kann etwas zum Klimaschutz beitragen und Treibhausgase vermeiden, indem Ressourcen gespart oder nachhaltig geschützt werden. Zu den natürlichen Ressourcen gehören zum Beispiel Rohstoffe, Boden, Wasser und Luft, welche die Grundlage unseres Lebens darstellen.

    Die Ressourcenschonung strebt an, dass der Ressourcenverbrauch und dessen Entwicklung weder zu Lasten anderer Regionen noch künftiger Generationen geht. Während bei der Rohstoffgewinnung und der Verarbeitung von Produkten noch Handlungsbedarf besteht, können wir bereits durch bewusstes Handeln und das Umdenken unseres Konsumverhaltens aktiv zum Klimaschutz beitragen.

     

    1. Energie sparen:
      Schalte elektronische Geräte wie Fernseher, Computer oder Spielkonsolen richtig aus, wenn Du sie nicht benutzt. Außerdem sind Energiesparlampen oder LEDs gute Alternativen, die den Energieverbrauch wesentlich reduzieren.

    1. Klimafreundlich Essen:
      Die Tierhaltung und der Transport von Lebensmitteln rund um die Welt tragen zum Klimawandel bei. Saisonale Produkte vermeiden Treibhausgase dahingehend, dass sie nicht aus dem Ausland beschafft werden müssen und zudem keine künstliche Wärmezufuhr benötigen. Tierische Produkte sind für ca. zwei Drittel der direkten Treibhausgasemissionen unserer Ernährung verantwortlich. Wir sollten daher bewusster tierische Produkte konsumieren sowie regionale und saisonale Lebensmittel bevorzugen, um das Klima zu schützen.

    1. Recycling, Second Hand und weniger Abfall:
      Indem wir Produkte ohne Verpackungen kaufen, unseren Müll richtig recyclen oder entsorgen und nur noch das konsumieren und kaufen, was wir wirklich benötigen, bewahren wir die Ressourcen unseres Planeten. Beim Shoppen sollten wir uns die Frage stellen, ob wir die Produkte wirklich brauchen oder ob wir sie nicht vielleicht sogar von Freunden oder Bekannten ausleihen, teilen oder Second Hand erwerben können. Das spart bares Geld und bewahrt die natürlichen Ressourcen. Eine weitere Alternative zu konventioneller Mode stellt zum Beispiel Slow Fashion dar: Diese Klamotten werden fair und nachhaltig produziert und stehen für einen bewussten Umgang mit Kleidung.
      Hier findest Du Informationen zu umweltfreundlichen Produkten.

    1. Klimafreundliche Fortbewegung:
      Versuche kurze Strecken zu Fuß zu gehen, mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückzulegen. Damit reduzieren wir die Treibhausgase, die aus dem Auspuff des Autos ausgestoßen werden. Wenn wir mit dem Auto unterwegs sind, können wir Mitfahrgelegenheiten nutzen oder anbieten.

    1. Bewusste Freizeitgestaltung:
      Kennst Du schon alle Reiseziele in der Nähe? Flugreisen und Kreuzfahrten sind besonders umweltschädlich. Es ist daher am besten, auf Reisen dieser Art zu verzichten oder Reiseanbieter zu bevorzugen, die verbindliche Umwelt- und Sozialstandards anbieten. Generell gilt: Auch ein voll besetztes Auto belastet die Umwelt viel weniger als die Anreise mit dem Flugzeug. Klimafreundliche Ausflüge sind zum Beispiel Wanderungen, Kanu- oder Fahrradtouren.

    1. Richtig Waschen:
      Beim Duschen kannst Du ein paar Minuten weniger unter der Brause stehen, um Wasser zu sparen. Außerdem lassen sich beim Wäschewaschen niedrigere Temperaturen einstellen, sodass das ausgestoßene CO2 reduziert wird. Die meisten Kleidungsstücke werden schon bei 30-40 Grad richtig sauber!

  • Rückblick

    Rückblick

    In diesem Jahr wird die MachDeineZukunft Challenge bereits vier Jahre alt! Jedes Jahr wurden spannende und vielfältige Projekte zu verschiedenen Mottos eingereicht, die allesamt das Thema Nachhaltigkeit aufgegriffen haben. Um die vielen Projekte in Erinnerung zu rufen, kann die MachDeineZukunft Challenge 2017 bis 2019 im Rückblick betrachtet werden.

    Wir sagen Danke für die zahlreichen Bewerbungen und die inspirierenden Abschlussveranstaltungen!

    • MachDeineZukunft wurde 2017 neben dem Thüringer Zukunftspreis auch mit dem
      German Stevie Award ausgezeichnet.
  • MachDeineZukunft 2019

    MachDeineZukunft 2019

    Zum Thema „Handy Gaga?! – Schöne mobile Welt: Sucht oder Segen?“ wurde am 22. November 2019 der Thüringer Jugendpreis Nachhaltigkeit in Weimar verliehen.

    Bei der Abschlussveranstaltung wurden neun Projekte präsentiert, die thematisch eine große Vielfalt thematisierten: Vom Projekt zur Handynutzung im Ehrenamt über eine fiktive Geschichte von zwei Jugendlichen, die durch das Handy verbunden sind – einerseits durch die tägliche Nutzung und andererseits durch den Abbau von Kobalt, bis zu einem Lied waren die Ideen vielfältig und kreativ.

    Alle Informationen findest Du unter 2019.machdeinezukunft.de!

  • MachDeineZukunft 2018

    MachDeineZukunft 2018

    Unter dem Motto „Aus Alt mach Neu“ verlieh der Thüringer Nachhaltigkeitsbeirat am 30. November 2018 den ersten Thüringer Jugendpreis Nachhaltigkeit in Erfurt.

    Insgesamt bewarben sich 48 Projekte auf den Nachhaltigkeitspreis, der mit Preisgeldern in Höhe von insgesamt 5.000 Euro dotiert war. Die Ideen wurden von Jugendlichen zwischen 13 und 25 Jahren eingereicht. Sie reichten von einem Tauschkiosk, gebaut aus Paletten, Fenstern, Fundsachen vom Sperrmüll, über Insektenhotels aus Metalldosen bis hin zu einer kleinen Modekollektion aus Jeansresten.

    Alle Informationen findest Du unter 2018.machdeinezukunft.de!​​​​​​​

  • MachDeineZukunft 2017

    MachDeineZukunft 2017

    Im Rahmen von MachDeineZukunft 2017 wurden verschiedene Projekte zum Thema "Verschwendung“ durchgeführt.

    Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen haben

    • unter dem Titel "ENORM 21" einen Film zum Thema Verschwendung gedreht,
    • den Nachhaltigkeits-Song "Es ist nicht egal" geschrieben und aufgenommen,
    • ein Memory-Spiel designt und produziert sowie
    • ein Theaterstück geschrieben und aufgeführt.

    MachDeineZukunft 2017 wurde neben dem Thüringer Zukunftspreis auch mit dem German Stevie Award ausgezeichnet.

    Alle Informationen findest Du unter 2017.machdeinezukunft.de!